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Es muss nicht immer der Englische Garten oder der Olympiapark sein, wenn man sich in München eine Auszeit im Grünen gönnen möchte. Es gibt zahllose kleinere Parkanlagen, die auch zu naturnaher Entspannung einladen und dabei nicht so überlaufen sind.

 

1. Der Shakespeargarten in Bogenhausen

Die kleine und anmutige Grünanlage, die der Landschaftsarchitekt Otto Multerer 1913 anlegte, ist in zwei Bereiche gegliedert:

Eine von alten Bäumen umstandene, erhöhte Rasenfläche und ein etwas tiefer liegendes Areal, in deren Mitte sich ein Wasserbecken mit einem Springbrunnen und einer bezaubernden weiblichen Brunnenfigur befindet. An der erhöht liegenden Ecke des Parks steht eine Bronzestatuette der „Julia“ aus Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ – ein Geschenk der Partnerstadt Verona.

Eine gute Gelegenheit, hier in Shakespears Werk zu schmökern und dabei die Füße im Wasser baumeln zu lassen.

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2. Der Nußbaumpark in der Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt

Der im 19. Jahrhundert nach Plänen von Friedrich Ludwig Sckell errichtete Park wird begrenzt vom Sendlinger-Tor-Platz, der Lindwurmstraße, der Ziemssenstraße und der Nußbaumstraße.

Hier, wo sich die Glockenschläge der Matthäuskirche mit dem Rauschen des Verkehrs auf der Lindwurmstraße vermischen, lässt es sich gut entschleunigen und im Schatten unter den Bäumen etwas Ruhe von der Stadt-Hektik finden. Für die Kleinen lädt ein Spielplatz zum Toben ein und für die Großen gibt es ein Denkmal des Obermedizinalrats Ernest von Grossi und einen Denkmalbrunnen zu bestaunen.

Egal ob Pärchen oder Singles – hier lassen sich alle gerne von der Abendsonne bescheinen.

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3. Der Behrpark in Berg am Laim

Er gilt als die kleinste öffentliche Grünanlage im Stadtbezirk Berg am Laim und gehörte ursprünglich zur Villa Kreillerstraße 25, des Brauereibesitzers Johann Nepomuk Kreiller. 1917 erwarb das Anwesen inklusive Park der Maschinenfabrikbesitzer Jakob Behr.

Der Behrpark liegt nicht weit von der Kirche St. Stephan und erstreckt sich östlich der Baumkircher Straße und nördlich des Berlingerwegs bis zur Bertschstraße im Osten. Im Park befindet sich eine Theaterbühne, ein Rosengarten und ein schnuckeliges Holzhäuschen (Salettl). Für die durstigen Besucher steht vor dem Park ein Trinkbrunnen bereit.

Hier lässt man sich gerne im Schatten der alten Buchen zu einem Picknick nieder.

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4. Der Kronepark in der Au/Haidhausen

Drunt in der grünen Au … liegt der Kronepark. Genauer gesagt zwischen Nockherstraße und Am Bergsteig. Mit seiner knapp 2 Hektar großen Fläche bietet die Grünanlage Entspannung fernab der Geräuschkulisse der stark befahrenen Straßen, die sich durchs Viertel ziehen. Der Park wurde 1870 von Karl Effner angelegt und Mitte der 1950er Jahre hat die Stadt München das Parkareal von der Familie Krone (Circus Krone) erworben. 1955 wurde der Park dann zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, was verhinderte, dass dort 200 Wohneinheiten gebaut wurden. Herbert Lanz gestaltete dort einen Trinkbrunnen mit sechs verschieden großen Quadern aus Muschelkalk.

Zur großen Freude aller Kinder steht hier auch ein Pumpbrunnen für ausgiebige Wasserspiele bereit.

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5. Der Bavariapark auf der Schwanthalerhöhe

Der Bavariapark hat eine Fläche von 6,8 Hektar und befindet sich an der Theresienwiese, hinter der Bavaria-Statue und der Ruhmeshalle. Zunächst hieß der Bavariapark „Theresienhain“ und wurde zwischen 1825 und 1831 auf Veranlassung durch König Ludwig I., durch den Hofgärtner Seitz als hainartige Parkanlage mit Eichen bepflanzt. Hinzu kamen ein Laubengang und ein Kaskadenbrunnen. In den abgeschiedeneren Teilen des Parks sind Naturbeobachtungen möglich, denn der Bavariapark gilt als wichtiges Biotop, das aufgrund seines umfangreichen Altbaumbestands viele geschützte Tierarten beheimatet.

Auf den Rundwegen tummeln sich Jogger, Hundebesitzer und Spaziergänger und die große Wiese wird von Kindern gerne zum Fußballspielen genutzt.

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Über München wurde schon viel geschrieben. Zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker lebten in der Landeshauptstadt, oder waren zu Besuch da. Hier eine Auswahl der schönsten Zitate.

 

„Ich bin 64 Jahre alt, hab viel des Schönen gesehen, so Schönes noch nie; ich habe viele Freuden erlebt, doch eine solche Freude noch nie.“
(König Ludwig I. bei der Enthüllung der Bavaria 1850)

„Für mich ist München mein Deutschland. Außerhalb Münchens ist für mich Ausland.“
(Helmut Dietl)

„Langsam begreife ich, was das ist, ein echter Münchner. Ein Glücksfall ist es, kein Zufall.“
(Napoleon Bonaparte)

„Die Münchner verstehen es, sich öffentlich auf den Straßen zu amüsieren.“
(Wladimir Lenin)

„Fahren Sie gar nicht woanders hin, ich sage ihnen, es geht nichts über München. Alles andere in Deutschland ist Zeitverschwendung.“
(Ernest Hemingway)

„Schwabing ist kein Ort, sondern ein Zustand.“
(Gräfin zu Reventlow)

„Glücklich und vergnügt war meine Ankunft.“
(Wolfgang Amadeus Mozart)

„Alles, was ich sehe, kommt mir vor wie ein Traum.“
(Fjodor Iwanowitsch Tjutschew)

„Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon, der in München wohnt.“
(Eugen Roth)

„Sogar die nobelsten Damen gehen ins Kaffeehaus und trinken da – nicht Kaffee, sondern so zum Spaß eine Maß Bier oder zwei.“
(Gottfried Keller)

„Paris ist eine Frau, München ist Bier.“
(Fürst Schtscherbatow)

„Schwabings Stunde heißt Illusion. Dieser Stadtteil hat die Weite, die Drehbarkeit eines Kontinents.“
(Rene Prevot)

„… erst beim Verdauen kann man etwas über dieses wunderbare München sagen.“
(Franz Kafka)

„In München reifte auch dann der Dichter in mir ... “
(Friedrich Hebbel)

„Thomas Wolfe hatte Recht, als er sagte, München sei ein deutscher Himmel auf Erden.“
(John Russell)

„Es ist hier gut seyn, und wer nur eine kleine  Zeit zugegen ist, will hier seine Wohnung sich bauen.“
(Lorenz Westenrieder)

„Die Juristerei kann man in Büchern nachstudieren, aber das Leben und die Kunst in München nicht.“
(Ludwig Thoma)

„München will gar nicht erörtert, München will gelebt und geliebt sein.“
(Ernst Heimeran)

„Man fühlt sich hier beinahe griechisch.“
(Gustav Mahler)

„In mein Herz münden Isar und Jordan.“
(Schalom Ben-Corin)

„Es gibt nur zwei Städte, in denen man leben kann: Rom und München.“
(Henrik Ibsen)

„Die Münchner verstehen es, sich öffentlich auf den Straßen zu amüsieren.“
(Wladimir Lenin)

„Es ist mir noch immer die allerliebste Stadt, die ich kenne, und wenn ich wieder auf die Welt komme, dann bitte gleich in München.“
(Eduard Grützner)

„Schwabing war eine geistige Insel in der großen Welt, in Deutschland, meistens in München selbst. Dort lebte ich lange Jahre. Dort habe ich das erste abstrakte Bild gemalt. Dort trug ich mich mit Gedanken über reine Malerei, reine Kunst herum.“
(Wassily Kandinsky)

Der Guide Michelin hat seine Bewertung für dieses Jahr bekannt gegeben und würdigt zwölf Münchner Restaurants. Zehn Lokale wurden bereits ausgezeichnet – zwei neue kamen jetzt zum erlesenen Kreis dazu. Hier der Überblick:

Inzwischen längst zur festen Institution geworden, ist der Imbiss direkt an der U-Bahn Station Fraunhoferstraße. Hier gibt es bis in die frühen Morgenstunden Wurst, Fritten, Bier und Rockmusik.

 

Drei Tische, zwei Fenster und ein Tresen. Der Barroom ist die kleinste Cocktailbar in München.

 

Bajuwarisch-deftige Gerichte ganz ohne Fleisch – geht das denn?Ja, das geht. Und auch noch lecker. Das Bodhi im Westend beweist es. Dort sind alle Speisen hausgemacht und zu 100 Prozent vegan.

 

Ein echter Bar-Klassiker in München ist die bereits 1937 mit dem Haus der Kunst eröffnete Goldene Bar. Seit 80 Jahren wird einem hier ein gehobenes, gastronomisches Konzept präsentiert, welches weltoffen an das Ambiente renommierter Hotels oder Luxusdampfer erinnert. Auf goldfarbenem Hintergrund wird die Herkunft der einst hier ausgeschenkten Weine und Spirituosen durch szenische Wandmalereien von Karl Heinz Dallinger dargestellt.
Die stilvolle Einrichtung besteht aus Möbeln der 50er- und 60er-Jahre. Mondäner Blickfang ist der riesige Kronleuchter aus den 20er-Jahren, der einst im Hotel Savoy in Zürich hing.

Der Tresen in der Lounge und ein großes Leuchtbild in Graffito-Ästhetik wurden von dem Münchner Maler Florian Süssmayr gestaltet. Die Goldtöne der Wände und die zahlreichen Möbelstücke aus Holz verleihen der Bar ein exklusives und behaglich-warmes Licht. Die aktuelle Karte der Spirituosen ist nach Wacholder, Weizen und Malz gegliedert, wobei den klassischen Drinks ein zeitgemäßer Touch verliehen wird. Täglich von 10 Uhr bis 2 Uhr morgens wartet die Crew um Klaus Stephan Rainer mit handgefertigten Croissants, einem Mittagslunch, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einem Restaurant für besondere Dinnererlebnisse am Abend auf.Donnerstags entspannt man sich outdoor bei Grillspezialitäten und chilligen Sounds von angesagten DJ’s.

Wahrlich goldene Zeiten brechen an, wenn man an warmen Tagen auf der großzügig angelegten Terasse sitzt und den Blick über den Englischen Garten schweifen lassen kann.

 

Die goldene Bar
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Tel. 089-54804777
www.goldenebar.de 

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