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Gin ist in! – Diese Destillate aus Bayern sind Kult

Die Spirituose aus Wacholder ist Trendgetränk Nummer Eins – auch wenn der Genuss angeblich traurig machen soll. Wir stellen die acht wichtigsten, regionalen Hersteller vor.

1. THE DUKE GIN

Sie waren die Pioniere, denn bereits 2008 starteten die Münchner Max Schauerte und Daniel Schönecker mit THE DUKE GIN. Als bio-zertifizierter Betrieb werden die Kräuter und Gewürze für die Herstellung aus rein biologischem Anbau bezogen.
Bei jedem Gin der klassischen Art ist die Wacholderbeere der Star, doch kommen bei THE DUKE GIN noch 13 ergänzende, das Ergebnis verfeinernde Zutaten, wie etwa Koriander, Zitronenschalen, Angelikawurzel, Lavendelblüten, Ingwer, Orangenblüten, Kubebenpfeffer und noch fünf weitere Botanicals hinzu.
Als Abrundung und für den bayerischen Einschlag sorgen Hopfenblüten und Malz. Auf die Zugabe von Zucker wird gänzlich verzichtet.Mitten in Schwabing startete das Unternehmen und inzwischenhat es in einer idyllischen ehemaligen Kartoffelbrennerei in Aschheim, eine dauerhafte Bleibe gefunden. Die Produktionsstätte soll greifbar und für jedermann erfahrbar sein. Daher öffnet die Destillerie auch ihre Pforten für Besucher und bietet Führungen an.

www.theduke-gin.de

 

2. FEEL GIN

Manchmal ist es hart, wenn man seinen Traum verwirklichen will, so musste Korbinian Achternbusch sein Auto zu Bargeld machen, um den eigenen Gin destillieren zu können. Anfang 2013 kam sein FEEL GIN dann auf den Markt. Komplett Bio ist er und zu 100 Prozent vegan.
In den alten Kellergewölben einer Fabrik in Pasing, destilliert er nach traditionellem Verfahren von Hand und ohne Zusatz von Zucker.
„Es brauchte fast ein Jahr Zeit und sehr viel Geduld um die 17 enthaltenen Botanicals zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis zu vereinen“, so Korbinian Achternbusch.
Ein typisch Münchner Gin, wird natürlich auch mit Münchner Wasser aus der Schotterebene hergestellt. Bevor der Gin jedoch mit Trinkwasser auf eine Stärke von 47 Prozent gebracht werden kann, wird er bewusst keiner Filtration mit Eiweiß versetzten Schichtfiltern unterzogen. Dadurch behält er ein sehr kräftiges Aroma und darf mit dem Prädikat „vegan“ deklariert werden.
Ausgereift entfaltet sich zuerst die typische Wacholdernote, gefolgt von einer tiefen und kräftigen Zitrusnote. Die fruchtigen Aromen werden durch Heidelbeeren, Holunder- und Aroniabeeren gewonnen. Die leichte Würze des Korianders und des Kubebenpfeffers wird durch das florale Wesen des Lavendels sanft aufgefangen und eine unbeschreibliche Frische von Zitronenmelisse bleibt zurück.

www.feel-gin.de

 

3. SOUL OF BAVARIA GIN

Gin aus selbst angebautem Weizen ist das Konzept von Johannes Schlemmer. Seine Familie hat einen landwirtschaftlichen Betrieb in Salmdorf. Das Besondere an SOUL OF BAVARIA GIN: Für den Rohbrand wird ausschließlich bestes Münchner Wasser und nachhaltig erzeugter Weizen aus dem elterlichen Betrieb verwendet.
Schon beim Öffnen der Flasche verströmt der Gin einen außergewöhnlich fruchtigen Duft. Neben dem leichten Auszug von Wachholder wird der SOUL OF BAVARIA vor allem durch den edlen Geschmack von zehn Zitrusfrüchten und Kräutern aus aller Welt verfeinert. Das erfrischende Aroma ist Schlemmer an seinem Gin wichtig, der Wacholdergeschmack rückt dadurch etwas in den Hintergrund. Ende 2014 füllte der Unternehmer seine ersten Gins ab und für die Zukunft plant er eine eigene Distillerie auf dem Familien-Anwesen. Schon jetzt hilft Mama Rosalie beim Abfüllen. Ein Stück Heimat soll der Gin sein, deswegen auch der Name SOUL OF BAVARIA – die Seele Bayerns.

getreidehandel.webshopapp.com

 

4. ELF58 GIN

Die Basis des Gins bilden der besonders milde Monaco Vodka aus eigener Herstellung, sowie original bayrischer Bierbrand. Seine elf handverlesenen Botanicals verleihen dem Gin sein ausgewogenes Aroma. Nach mehrwöchiger Ruhezeit, die dem Destillat zu Harmonie verhilft, wird der fertige Gin auf 58 Prozent Alkoholgehalt eingestellt. Vordergründige Aromen, die die Nase erreichen sind der Duft von Orangen und Zitronen, in Kombination mit Holunderblüte. Nach einiger Zeit weichen die Primäraromen dann erdigen und zimtigen Tönen, begleitet von intensiven floralen Noten, allen voran Lavendel. Lässt man das Destillat eine Weile ruhen wird der Lavendel von fruchtigen Hagebutten- und würzigen Vanille-Aromen begleitet.
Durch seine komplett unfiltrierte Abfüllung bleiben alle ätherischen Öle und damit das komplette Aromaspektrum erhalten. Den letzten Schliff gibt ihm dann die Lagerung. So kommt der ELF58 GIN nach der Herstellung nicht direkt in die Flasche, sondern bekommt noch vier Wochen Ruhezeit in der sich die Aromen harmonisieren können. Dadurch entsteht ein kräftiger aber zugleich milder Gin, der seinen Namen der im Jahre 1158 gegründeten Stadt München verdankt. Destilliert wird in Handarbeit in der Spirituosen-Manufaktur in Schwabing.

www.elf58gin.de

 

5. THE ILLUSIONIST GIN

Wer sein blaues Wunder erleben will, greift zu THE ILLUSIONIST GIN, denn der verwandelt seine blaue Farbe durch Zugabe von Tonic Water in weiche Rosatöne.
Für diesen spektakulären Effekt sorgt eine Pflanze namens Clitoria ternatea, mit welcher der Gin nach der Destillation mazeriert wird. Dieser kornblumenblaue Farbstoff der Blüte reagiert auf Säure mit diesem speziellen Farbwechsel.
Die eigentlichen Zauberer aber sind der Zahnarzt Max Muggenthaler und der Diplom-Betriebswirt Tim Steglich, die im Glockenbachviertel seit 2015 eine Gin-Brennerei betreiben. Dort entstand Ende 2016 die erste Charge des magischen Gin, der im Small-Batch-Verfahren hergestellt und nicht filtriert wird.
Warme Aromen von Wacholder, Muskatblüte, Süßholz und Angelika, Noten von Lavendel und Rosmarin, sowie Nuancen frischer Zitronen und Orangen prägen diesen Dry Gin.
Der ILLUSIONIST GIN kommt in einer edlen schwarzen Keramikflasche, mit einem kleinen Gepäckanhänger daran, auf dem das Datum der Destillierung und auch der Tag der Abfüllung genauestens vermerkt sind.

www.theillusionist-gin.de

 

6. BAVARKA GIN

Seinen kräftigen und aromatischen Charakter verdankt der rassige Gin nicht zuletzt seinem älteren Bruder, dem BAVARKA VODKA, welcher zum Ansetzen der Wacholderbeeren verwendet wird.Der BAVARKA GIN besticht durch seine kräftige Wacholdernote, florale Akzente und frische Zitrusaromen. Die leichte Bitterkeit im Abgang wird umspielt mit einer angenehmen Süße.
Das dynamische Team um Destillateurmeister Tobias Maier hat erneut eine kreative Mission erfüllt. Nach der Erschaffung des BAVARKA BAVARIAN VODKA, der seit 2012 der berühmtesten Spirituose der Welt auch in Bayern ein Denkmal setzt, heißt es nun bei Lantenhammer: „Gin ist in!“ Und diese Behauptung besitzt schon seit fast 100 Jahren Gültigkeit, weil die Bergleute aus Hausham den Wacholderbrand der Lantenhammer Destillerie schon damals sehr schätzten.
Mit viel Leidenschaft und basierend auf dem uralten Rezept entstand ein einzigartiges Wacholder-Destillat mit vielen Facetten und einem unverwechselbaren Charakter.

www.lantenhammer.de

 

7. GRANIT BAVARIAN GIN

Ein Gin wie Bayern. Im feinen Charakter dieser Spezialität zeigt sich die Erfahrung von über 100 Jahren Brenntradition der Hausbrennerei Penninger aus Hauzenberg. Seit Anfang 2014 gibt es den GRANIT BAVARIAN GIN.
Die 13 klassischen Gin-Gewürze, wie Zitrusschalen, Koriander, Kardamom und Lavendel kombiniert mit 15 ausgewählten bayerischen Kräutern, wie Melisse, Arnika, Bärwurz und Enzian ergeben seinen erstklassigen Geschmack. Das kristallklare Wasser aus den Bergen des Bayerischen Waldes sorgt für eine besondere Milde. Der Alkohol stammt aus Getreide in Bio-Qualität, wie alle anderen Botanicals auch.
Die Filtration über Granitsteine verschiedener Größe und Körnung aus den Hauzenberger Steinbrüchen verleiht dem handwerklich hergestellten GRANIT GIN den letzten Schliff — und gibt ihm auch seinen markanten Namen.
Mit jeder Flasche kommt ein kleiner Granitstein, als Eiswürfelersatz.
Der kühlt das Getränk ganz praktisch, ohne es zu verwässern.

www.granit-gin.de

 

8. LUCKY HANS GIN

Der LUCKY HANS GIN wird mit ausschließlich in Deutschland beheimateten Kräutern, Früchten und Beeren hergestellt. Doch ohne Wacholder geht gar nichts. Er ist für den würzigen Geschmack eines Gins verantwortlich und bildet die Basis für die weiteren Botanicals. Die heimischen, von saftigen bayerischen Streuobstwiesen stammenden Äpfel verleihen dem LUCKY HANS sein fruchtig-kerniges Auftreten. Die edle Süße von Birnen runden die fruchtigen Apfelnoten sanft und harmonisch ab. Die Vogelbeere verleiht dem Gin eine leckere Marzipannote und die Schlehe mit ihrer natürlich herben Fruchtsäurenote gibt im Abgang den gewissen Kick. Die grüne Frucht des Walnussbaums enthält wertvolle Bitterstoffe, die noch etwas zusätzlichen Wumms verleihen. Malz darf bei einem Gin aus Bayern ebenfalls nicht fehlen. Das Getreide dient zur geschmacklichen Unterstützung der würzigen Wacholderbasis.
Mit einer geballten Ladung Handarbeit wird LUCKY HANS GIN mit einheimischen Botanicals im Bayerischen Wald destilliert und im Small-Batch Verfahren auf einer traditionell holzbefeuerten Kupferdestille gebrannt.

www.lucky-hans.com