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Feldl’s Teufelsrad – Nichts für Spaßbremsen

„Lachst du gerne, nimm den guten Ratund geh’ in Feldl’s Teufelsrad!“

Auch heuer dreht sich das Teufelsrad wieder auf der Wiesn. Das älteste Fahrgeschäft auf dem Münchner Oktoberfest, bei dem sich auch schon Karl Valentin und Liesl Karlstadt amüsiert haben, startete bereits 1908 und wurde von dem Schausteller Carl Gabriel gegründet.

Seit Bestehen erfreut sich das Spektakel großer Beliebtheit und wird heute in der alten Tradition von Elisabeth Polaczy und Veronika Kugler weitergeführt.Bei diesem Belustigungsgeschäft handelt es sich um einen Geschicklichkeitstest für die Akteure, welcher gleichzeitig auch der Schadenfreude der Zuschauer dient. Wer es am längsten auf dem Rad aushält ist ein Held. Denn je länger man auf der Drehscheibe ausharrt, umso mehr Schikanen muss man über sich ergehen lassen.

Zum Spielablauf: Umringt von Tribünen mit Zuschauern setzen sich einige Mutige auf eine große Holzscheibe, die sich schnell dreht. Durch die Fliehkraft werden die Akteure nach außen gezogen. Für die Hartnäckigen kommt dann ein großer Stoffball zum Einsatz, mit dem weitere Teilnehmer herausgekegelt werden. Sollten dann noch sitzfeste Fahrgäste auf dem Rad sein, kommt das letzte Mittel zum Einsatz: dicke Seile. Diese werden von Mitarbeitern festgehalten und scheinbar ganz harmlos auf die Scheibe geworfen. Teufelsrad-Neulinge werden überrascht sein, wie schnell damit auch die Letzten vom Rad gefegt werden.

Nebenbei handelt es sich beim Teufelsrad um eines der günstigsten Fahrgeschäfte, das gänzlich ohne großen technischen Aufwand auskommt – wer einmal den Eintritt gezahlt hat, darf sich stundenlang als Zuschauer im Zelt aufhalten und sich auf Kosten anderer amüsieren.

Allerdings ist das „Freudenrad“, wie es auch gerne genannt wird, nichts für Spaßbremsen. Hier wird deftig bayrisch kommentiert und es werden auch derbe Sprüche geklopft: „Es brauchts koa Angst vorm Ball ned hom, do is nur an Schaumgummi drin. Erst auf’d Nacht, wann de B’soffna kemma, mach ma Zieglstoa eini.“ Dem Rekommandeur fällt immer etwas ein, um zur allgemeinen Gaudi beizutragen.

Die Attraktionen: Neben Pärchenfahrten, gibt es reine Damen- und Herrenfahrten, Fahrten nur für Kinder, gewagte Hula Hoop Tänze und auch den einen oder anderen Spaß-Boxkampf.

Warnung: Nach dem Konsum von mehr als drei Maß Bier, sollten Sie die Drehscheibe auf gar keinen Fall mehr betreten. Sie und auch die umstehenden Zuschauer würden es garantiert bereuen.

Unsere Tipps:

  1. Versuchen Sie immer ganz nah am Zentrum des Rades zu sitzen.
  2. Legen Sie sich flach, wenn der Ball über das Rad schwingt.
  3. Weichen Sie unbedingt den Seilen aus.
  4. Geniessen Sie den Applaus, wenn Sie der Letzte auf dem Rad sind.

 

Feldl’s Teufelsrad
Tel. 0172-9675426
www.teufelsrad.com


Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=UhgHBrtwG_8#t=15
http://www.youtube.com/watch?v=s_T0hGg7kuQ