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Dr. Corinne Flick

Corinne Flick – Gründerin der Denkerakademie Convoco.

Das Ziel der gemeinnützigen Stiftungsgesellschaft mit Sitz in München, deren Namen sich aus dem Lateinischen ableitet („Ich rufe zusammen“) ist es, den Koryphäen aus Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Kultur und Medien „ein Forum zu schaffen, das einen freien und interdisziplinären Gedankenaustausch ermöglicht und die gesellschaftliche Debatte beflügelt“.

Unterlassen – die anspruchsvollste Form des Handelns?

Die Convoco-Veranstaltungen und - Foren, maximal zwei pro Jahr, erfreuen sich höchster Wertschätzung der jeweils geladenen Diskussionsteilnehmer und Gäste. Ende Juli dieses Jahres rief die Organisatorin, deren Bewunderer sowohl ihr profundes Wissen als auch Organisationsgabe und immensen Fleiß rühmen, wieder nach Salzburg. Das Symposium stand unter dem Titel: „Unterlassen – die anspruchsvollste Form des Handelns? Ein Plädoyer für Maß und Ziel.“ Dr. Corinne Flick, Gründerin und Vorstand der Convoco Stiftung, führte in das Thema ein und gab Einblicke zum Thema. Mit der Folgerung, dass gezieltes, überlegtes Unterlassen die negativen Folgen unseres Handelns eingrenzen kann.

Corinne Michaela Flick ist die Tochter des Offenburger Pfefferminz-Unternehmers Axel Müller-Vivil und dessen Frau Corry. In der Familienfirma, in der ihr Bruder Constantin sich die Geschäftsführung mit dem Vater teilt, ist sie heute Gesellschafterin. Nach dem Abitur studierte Corinne Michaela Müller-Vivil Jura und Literatur, zusätzlich noch zwei Semester amerikanische Literaturgeschichte an der Harvard Universität. Als Volljuristin und promovierte Germanistin trat sie ins Berufsleben. Sie arbeitete in so unterschiedlichen Häusern des gedruckten Wortes wie Bertelsmann und Amazon, zu dessen Gründerriege sie gehört.

Unterstützung von Kirchhof und Korioth

Mit 33 heiratete sie den 23 Jahre älteren Industriellen Gert Rudolf „Muck“ Flick, Enkel des Konzerngründers Friedrich. Mit ihrem Mann, der als Kunstkenner und -historiker internationales Renommé genießt, und ihrer gemeinsamen Tochter lebt sie heute abwechselnd in Salzburg und London. Auch sie hat als Kunstsammlerin einen Namen – spezialisiert auf Zeichnungen. Als sie 2006 die Denker-Plattform Convoco gründete, fand sie dabei ideelle und tatkräftige Unterstützung der Professoren Paul Kirchhof, ehemals Verfassungsrichter, heute Inhaber eines Lehrstuhls für Staatsrecht an der Universität Heidelberg, und Stefan Korioth, Professor in München für Öffentliches Recht und Kirchenrecht. Beide gehören heute noch zum Führungszirkel von Convoco.

Obwohl sie Journalisten nur selten empfängt, sind Leben und Wirken Corinne Flicks sowohl in der seriösen Presse wie in den Gesellschaftsblättern ein beliebtes Thema. Auffällig ist dabei der große Respekt, der alle Berichterstatter und Kommentatoren eint. Ein „Davos des Geistes“ sah das Debattenblatt „Cicero“ in einem ihrer Symposien. Als „stille Kämpferin“ zeichnete die Autorin Sibylle Zehle sie in einem einfühlsamen Porträt für das „Manager-Magazin“ und thematisierte in dem Zusammenhang auch ihre persönliche Bescheidenheit: „Den roten Teppich überlässt sie gern anderen, wiewohl man sie niemals übersieht.“ Die „Bunte“ hob hervor: „Hinter ihrer stilsicheren Fassade verbirgt sich weit mehr als nur eine vermögende Industriellen-Ehefrau.“

"Sie ist eine wohltuende Ausnahme"

Ein liebenswürdiges Kompliment formulierte der Theatermann Jürgen Flimm, der vier Jahre die Salzburger Festspiele leitete: „Mit ihrer Klugheit und Warmherzigkeit ist sie ganz einfach eine wohltuende Ausnahme in diesem zumeist doch recht hochtrabend daherkommenden Salzburg.“

Informationen zu Convoco im Internet: www.convoco.co.uk