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Die Drei-Seen-Tour

Perfekt für Genuss-Wanderer: Die Drei-Seen-Tour des Alpenvereins ist ohne sportliche Höchstleistung zu bewältigen.

Atemberaubende Berglandschaften, glitzernde Seen und sonnige Almen. Das Einkehren in eine gemütliche Hütte bei herzhafter Mahlzeit und freundlicher Bewirtung. Die Entspannung am Berggipfel. Das ist der Traum jedes Wanderfreundes. Doch schreckt oft ab, dass viele Bergtouren nur mit entsprechendem Equipment und der nötigen Erfahrung bewältigt werden können. Meist erfordert es ausreichende Planung, Organisation und große Eigeninitiative, den Berg zu besteigen.

Im Falle der Drei-Seen-Tour zwischen Schliersee, Tegernsee und Spitzingsee hat der Deutsche Alpenverein München & Oberland (DAV) den Wanderlustigen die Vorbereitungen schon abgenommen. Das perfekt abgestimmte Touren-Paket wurde speziell für Genuss-Wanderer entwickelt und bietet alle Vorzüge einer Bergwanderung, ohne dass die Teilnehmer sportliche Höchstleistungen erbringen müssen. Die Bergtour ist auf drei Tage angesetzt.

Tag 1: Der Berg ruft

Die Anreise am ersten Tag ist unkompliziert mit Bus und Bahn möglich. Mit einer Route von knapp 2,5 Stunden Gesamtgehzeit wird die Route gemütlich eingeläutet. Los geht es an der Haltestelle Spitzingsattel. Von dort aus folgen die Wanderfreunde dem Wegweiser Schönfeldalm. Das erste Ziel ist gesteckt und nach Bewältigung der ersten Wanderstrecke durch Wald und Almgelände wartet die nötige Stärkung in Form einer deftigen Brotzeit in der Schönfeldhütte. Schweres Übernachtungsgepäck wird dort zurückgelassen und der Wanderrucksack geschultert. Die nächste Etappe liegt in 1746 m Höhe: Den „Hüttengipfel Jägerkamp“ erreichen die Tour-Teilnehmer über leicht steigende Hänge und lichten Wald. Auf gleichem Weg zurück gewandert, wartet in der Schönfeldhütte die belohnende Verköstigung des Hüttenteams. Fernab des Lichtsmogs der Städte warten hier ein klarer Sternenhimmel und die wohlverdiente Bettruhe.

Tag 2: Wiesenhänge und Wanderwege

Gestärkt durch eine Mütze voll Schlaf und ein nahrhaftes Frühstück geht es los in Richtung Taubensteinhaus. Wiesenhänge werden aufwärts durchquert, vorbei am Taubensteinsattel auf breiten Wanderwegen marschiert. Vom Taubensteinhaus aus geht es in einer Mischung aus Auf und Ab über die Kleintiefental-Alm, den Miesingsattel und die Kümpflscharte zum prächtig gelegenen Rotwandhaus. Nicht weit entfernt liegt das Tagesziel, die Rotwand, die alle fleißigen Wanderer mit einer atemberaubenden Aussicht bis in die Hohen Tauern hinein belohnt. Dort wird der buchstäbliche Höhepunkt der Tour erreicht, denn der Berg erreicht stolze 1884 m Höhe. Über den Pfannengraben zurück kehrt man in die Albert-Link-Hütte ein. Eine großartige Küche mit selbstgebackenem Brot und würzigem Speck erwartet die Wanderer, bevor sie am Ende der tagesfüllenden Wanderung in den gemütlichen Zimmerlagern Erholung finden.

Tag 3: luftiger Ausklang der Drei-Seen-Tour

Das leibliche Wohl versorgt, geht es am Ufer des Spitzingsees entlang zur Unteren Firstalm und von dort aus wird der Weg zum „Bodenschneid“ genommen. Waldiges und freies Gelände führt zum felsigen Gipfel. Dort lassen sich die Touren-Teilnehmer in 1667 Höhenmeter den Wind um die Nase wehen. Die Bergspitze wird zurückgelassen und der Westhang zur Boden-Alm beschritten. Die letzte Etappe, ein waldiger Wanderweg an der Rottach entlang, führt zur Bushaltestelle, wo der Heimweg angetreten werden kann.

Alle Infos zur Drei-Seen-Tour: http://www.davplus.de/huettentrekking/drei_seen_tour