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Die Frühlings-Biergartendiät

Da Wahnsinn: Abnehmen auf Bayerisch. Mer sog I ned!

Was ein richtiger Biergartenbesucher ist, der weiß, dass es dort neben dem frisch gezapften Bier auch andere Leckereien gibt, die dem leiblichen Wohle dienen. Besonders beliebt sind eine richtige Schweinshaxen mit Knödel oder ein herzhafter Obatzda. Die Weißwurst mit süßem Senf ist sowieso das einzig wahre Frühstück und auch der Steckerlfisch mundet den Bayern. Vor allem in der schönen Landeshauptstadt gehört der obligatorische Biergartenbesuch zum Pflichtprogramm bei den ersten Sonnenstrahlen. Weil aber nach einem langen Winter oftmals eine Diät zwingend Not tut, haben wir uns für unsere Leser eine Biergarten-Diät überlegt. Sie verbindet das Schöne mit dem Praktischen. Quasi Schlemmen ohne böses Erwachen.

Prost!

Die Hauptrolle in jedem Biergarten spielt natürlich das Bier. Der perfekte Begleiter für gemütliches Zusammensitzen im Biergarten schlägt allein durch den Alkoholgehalt schon ordentlich zu Buche. Nicht gerade ein Diät-Getränk. Und wenn der Durst mal größer ist, können es schon mal ein paar Halbe werden. Doch der Verzicht macht schlechte Laune und darum muss man sich das Brot eben an anderer Stelle sparen.

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Die Mischung macht's

Hat man den Schweinsbraten erst einmal gerochen, fällt es schwer, an überschüssige Pfunde zu denken. Doch leider gehört der nicht zu den diätischen Lebensmitteln im Biergarten. Schon gleich gar nicht, wenn er in Begleitung von Soße und Knödeln daherkommt. Jeder kennt die typischen Fallen. Eine davon ist, dass man schlicht zuviel isst, wo es doch gerade so gemütlich ist. Schließlich schmeckts nirgends besser als im Biergarten, auf der Bierbank unter den Kastanienbäumen. Somit heißt es genau aufpassen, ab wann man satt ist. Nicht das Genussbarometer darf entscheiden, sondern das Hungergefühl. Und wer langsam isst und gründlich kaut, ist eh viel schneller satt.

Doch am bayerischen Biergarten-Himmel schimmert noch mehr Hoffnung, als nur gründlich auf der Brezen rumzumümmeln. Für eine g´scheite Brotzeit gibt es im Biergarten auch viele kalorienarme Gaumenfreuden. Da wären zum Beispiel knackige Radieserl, ein schön aufgeschnittener Radi oder der leichte Emmentaler mit Pfeffer. Auch ein knuspriges Hendl darf mit auf den Biergarten-Diät-Speiseplan. Vor allem dann, wenn man die fettige Haut weglässt. Über die freut sich der Zamperl.

Mehr Bewegung. Mehr Genuss!

Generell sollte, wer viel Zeit sitzend z. B. im Biergarten oder im Bräustüberl verbringt, auch mal an Bewegung denken. Also besser nicht nur denken, sondern vielleicht sogar ein paar Schritte runter zum See gehen. Natürlich nur, wenn es sich anbietet. Aber wer viel schwimmt, radelt oder gar joggt, der darf sich auch mehr gönnen. Das könnte selbst gestandene Biergartenfreunde überzeugen.

Auf´s Dessert wird übrigens bei der Biergarten-Diät verzichtet. Dafür gibt´s noch eine Maß. Man will ja nicht zu schnell vom Fleisch fallen. Weil ein bisserl was muss schon drinstecken im Dirndl und in der Lederhosen ebenso.