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A. Mair

A. Mair

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Das Eckhaus Schelling-/Barerstraße beherbergt seit 1872 ein Traditionslokal, das zu den bekanntesten der Stadt zählt: der Schelling Salon – bis heute Treffpunkt für Spieler und Biertisch-Philosophen.

Recycling in Perfektion. Mit Accessoires aus alten Fahrradschläuchen entstehen bei Pulpo farbenfrohe, alltagstaugliche Produkte, die von den Beteiligten selbst hergestellt und verkauft werden.

Schon seit einigen Jahren probieren die Künstlerin Naomi Lawrence und Dynamo Fahrradservice aus, was man aus abgefahrenen Fahrradmänteln und -schläuchen alles machen kann. Erst wurden nur die Schaufenster damit dekoriert, doch bald kam die Idee auf, etwas nachhaltiges zu schaffen, was noch einen Nutzen hat.
Soziale Betriebe wie Dynamo Fahrradservice und das Netzwerk Geburt und Familie überlegten, wie Arbeitsplätze für sozial benachteiligte Menschen in den Projektbetrieben entstehen können. Mit Unterstützung der Münchner Straßenzeitung BISS, wurde das neue Projekt „PULPO – abgefahren in München“ im Jahr 2013 gestartet und es konnten drei Nähmaschinen angeschafft werden.

Kurz darauf wurden bei diesem Münchner Projekt dann Taschen, Brillenetuis, Geldbeutel, ipad Hüllen, Gitarrenbänder, Schlüsselanhänger und vieles mehr genäht. Alle Produkte werden in Handarbeit gefertigt. Jedes Stück ist somit ein Unikat! Kaufen kann man die optisch sehr schönen Produkte von Pulpo in zahlreichen Fahrradläden in München, in der Buchhandlung Buch & Bohne im Karusa, auf dem Tollwood und in vielen weiteren Läden. Auf der Website findet man eine ausführliche Liste aller Händler. Das Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie scheinbar Unbrauchbares einen neuen Sinn bekommt.

www.pulpo-muenchen.de
Shop: http://produkte.pulpo-muenchen.de

Direkt am Sendlinger-Tor-Platz, hinter der St. Matthäus Kirche gelegen, befindet sich der zwei Hektar große und unter Denkmalschutz stehende Nussbaumpark.

Zehra Spindler und Mitarbeiter der Urban League haben hier ein Veranstaltungskonzept entwickelt, das zum Ziel hat, den Park attraktiver und lebendiger zu gestalten, weil das Image des Parks leider nicht besonders ist, da er von Junkies und Tagelöhnern bevölkert wird. Das Konzept ist dynamisch, das heißt, es wächst mit den Ideen, die eingebracht werden und versteht sich als soziokulturelles Experiment. Dazu wurden diverse Partner eingeladen. So hat  Green City einen Gemeinschaftsgarten im Nußbaumpark angelegt. Zehn Hochbeete stehen für Anwohner, Vereine und Einrichtungen zum Anbau von Gemüse und Kräuter für den Eigenverbrauch zur Verfügung. Das Gartenprojekt soll über drei Jahre parallel zu dem soziokulturellen Event bestehen. Condrobs bietet Aktionen und Gesprächsrunden an, die den Park und sein Umfeld betreffen.

Außerdem gibt es für Besucher einen Stand mit kalten und warmen Speisen (Viva Clara), einen Craft Beer-Garten, ein hauseigenes Radio (Radio Nussbaumpark), mehrere DJ-Streams auf Radio 80k, freies Wlan und diverse Kooperationen mit der Kirche St. Matthäus.
und diverse Kooperationen mit der Kirche St. Matthäus.Auch für Kinder und Jugendliche wächst das Programm mit den Angeboten, die von Interessierten eingebracht werden. So ist das Zirkus Trau Dich mit von der Partie. Außerdem wird es Mal- und Bastelkurse für die Kleinen, sowie ein Stop-Motion-Filmworkshop und einen Tast-Parcours geben.

Erfreulich ist, wie positiv das Vorhaben von den Institutionen, Anwohnern und der Presse aufgenommen wurde. Nicht nur, dass die Macher im Viertel herzlich empfangen wurden – seither fließen viele kreative Ideen und Wünsche in das Vorhaben ein.

So kann man mit tollen Ideen einen Platz verwandeln und gleichzeitig zu mehr Miteinander in München beitragen. Großes Lob, an alle Beteiligten!

Sendlinger Tor
Hinter der St. Matthäus Kirche
Lindwurmstraße
80336 München
www.nussbaumpark.de

Schon wenn man den Laden betritt, geht die Sonne auf und man fühlt sich auf eine griechische Insel versetzt. Für diesen Zauber sorgt Katrin Tewes, die Betreiberin des Lemoni Store in der Barer Straße.

Einmal eine Insel nur für sich zu haben und das in greifbarer Nähe –ein Traum von vielen. Auf der Insel Wörth, inmitten des Schliersees kann man sich diesen Traum erfüllen.

Ein Geschenk für alle Beteiligten ist das Konzept Brot am Haken. Die Organisation widmet sich der praktizierten Idee des Schenkens und macht es uns leichter zu geben und zu nehmen – damit bei uns Teilen zur Normalität wird.

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